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I am a bird | fish
Schauspielerin, Filmemacherin, Berlinerin

Drehen und Spielen

Tun, leiden, lernen.
Selbst im Schlaf tropft die Sorge
und rinnt zum Herzen,
Sorge, die das Leiden nicht vergessen kann,
und es wächst wider Willen weiser Sinn.

- Die Orestie - Aeschylus

About

Schauspielerin, Freundin, Soundrecordist, Filmemacherin, Lehrerin, Lernende, Tier, Editor, Kulturfachkraft, Meditierende, Kämpferin, Zuschauerin, Reisende, Suchende...

Josephine Fabian wurde 1983 in Thüringen geboren. Ihre Eltern Heidemarie und Jo Fabian waren dort zu der Zeit im Meininger Theater in ihrem ersten Enggement als Schauspielerin und Regisseur tätig. Kurz nach der Wende zog die Familie nach Berlin. Als Theaterkind wuchs Josephine mit dem freien Theater ihres Vaters auf, spielte mit neun Jahren in einem der Stücke ihres Vaters 'Die letzte tanzende Kommunistin vom Prenzlauer Berg' und trat mit fünfzehn Jahren der Jugendtheatergruppe P14 der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz bei, wo sie ihre ersten eigenen Theatererfahrung sammelte und unter der Regie von Milan Peschel, Sebastian Mauksch, Philipp Guhr, Josephine Ehlert, Christian Valerius und Mira Hildebrandt spielte. Während dieser Zeit zwischen 1998 und 2005 war sie auch im Chor in 'Kampf des Negers und der Hunde' von Dimiter Gotscheff und bei 'Apparat Berlin' von Helgert Haug und Daniel Wetzel zu sehen. Sie spielte Puppentheater, war Regieassistentin bei einer Produktion ihres Vaters, performte mit der Gruppe Ex-Defekt, machte in der Plastikabteilung der komischen Oper Berlin ein Praktikum und sammelte erste Filmerfahrungen in 'Klassenfahrt' von Henner Winkler und 'Ich' von Robert Thalheim.2005 zog sie nach Hannover um dort an der Hochschule für Musik und Theater ihr Schauspielstudium zu absolvieren. Während des Studiums spielte sie in 'Peer Gynt' von Marco Storman und 'Tintenblut' von Thomas Birkmeier am Schauspiel Hannover, 'Heiser Geschwiegen' vom Romy Wheyrauch in Hildesheim und 'Sara Sani darf nicht sterben' Von Sebastian Mauksch, Daniel Wetzel und Johannes Kraak im Ballhaus Ost Berlin. Im Sommer 2009 trat sie mit dem Od-Theater im Sommernachtstraum von H.D. Jendreyko auf und war ab Oktober am Meininger Staatstheater engagiert. Der Zufall brachte sie an den Ort, wo ihre Eltern angefangen hatten. Dort blieb sie drei Jahre und arbeitete mit Jan Steinbach, Titus Georgi, Ansgar Haag, Dominik Horrwitz, Winfried Glatzeder, Thomas Lange, Peter Bernhardt, Matthias Kniesbeck, Jens Pesel und Carsten Kochan und erhielt 2012 den Nachwuchspreis des Fördervereins des Theaters. Im Sommer 2012 verließ sie Deutschland um vier Monate in Indien zu reisen und für 10 Monate in Australien zu leben, wo sie am Victorian College of the Arts mehrere Filmkurse belegte, am Theater 'La Mama' eine Regieassistenz machte, als Sprachassistentin Deutsch unterrichtete und drei Monate auf einer Pferderanch arbeitete. Seit November 2013 ist sie wieder in Berlin, wo sie als freie Schauspielerin und Filmemacherin tätig ist. Sie spielte seitdem in 'Bling Bling' von Sebastian Mauksch und Johannes Kraak und 'Fatzer – eine Zeremonie' von Johannes Wenzel am Ballhaus Ost, performte im 'Spiel des Lebens' und 'Monypolo' von Prinzip Gonzo und arbeitete als Sound Recordist für den Dokumentarfilm 'Gameloading – Rise of the Indies`, als persönliche Assistentin für Cate Shortland ('Berlin Syndrome') und seit September 2014 an einem Dokumentarfilm über die Arbeit ihres Vaters.

Berlin, Germany
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